tr?id=790146684351692&ev=PageView&noscript=1 ZANIER Gloves - hochwertige Handschuhe und Accessoires für Outdoorsport - Spuren im Schnee

Spuren im Schnee

Schon seit der Kindheit begeistert sich Daniel Kofler für’s Fotografieren, Filmen und Fliegen. Der 44-Jährige ist begeisterter Extremsportler aus Osttirol, wobei das Fliegen – Paragleiten, Speedriding und Speedflying – seine absolut größte Leidenschaft ist. Daniel ist Speedflying und Speedriding Pionier und Teil des Entwicklungsteams von SWING Flugsportgeräten.

In Kooperation mit Daniel entstand auch der speziell für den Flugsport zugespitzte beheizbare Handschuh von Zanier – der Aviator.GTX. Hauptberuflich ist der 44-Jährige Chef zweier Unternehmen: ein Onlinestrategie- und ein Tandemflug-Unternehmen, bei dem er ausschließlich mit staatlich geprüften Tandempiloten aus der Region mit jahrelanger Flugpraxis arbeitet.

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Was ist Speedriding/Speedflying eigentlich?

Die Extremsportarten Speedriding und Speedflying sind sich grundlegend ähnlich. Speedriding ist eine Form des Gleitschirmfliegens, welche Flugsport und Skifahren in beeindruckender Weise miteinander verbindet. Speedriding, auch Skigliding oder Skiflying genannt, wird also nur im Winter betrieben. Der Gleitschirmpilot fliegt dabei mit geringem Bodenabstand über eine Piste und zieht mit den Skiern immer wieder Schwünge im Schnee. Speedflying ist im Prinzip das Gleiche ohne Ski und kann deshalb im Sommer und Winter betrieben werden.

 

Als Begründer des Speedriding gilt der französische Gleitschirmfluglehrer Francois Bon. Im Winter 2006 machte dieser die neue Sportart zunächst in seiner Heimat bekannt – später dann in ganz Europa. Spezielle Speedflying Gleitschirme kamen bereits kurz nach Bon‘s Speedflying-Promotionstour auf den Markt. Im Gegensatz zu den normalen Gleitschirmen tauchen hier einige Unterschiede auf – Speedriding-Schirme sind wesentlich kleiner und dynamischer und haben damit verbunden auch entsprechend mehr Speed.

Alle Jahre wieder treffen sich die weltbesten Schirmakrobaten in Les Arcs, einer der Pionierstätten des Speedflying, zum Speedflying Pro Event - einem Parallelslalom und Big-Mountain-Contest. Auch Daniel Kofler war bei diesem Elitetreffen schon dabei.

Eine Leidenschaft mit Risiko

 

So unbeschreiblich und grenzenlos das Gefühl auch sein mag, frische Spuren im unberührten Schnee zu ziehen und durch beeindruckende Felswände zu fliegen – der kleinste Fehler kann hier bereits das Leben kosten. Um diesen Sport in Österreich legal ausüben zu dürfen, ist also nicht ohne Grund eine Gleitschirmlizenz in Form eines Pilotenscheins notwendig. Zusätzlich wird hier noch eine spezielle Schulung empfohlen.

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8 Fragen an Daniel Kofler

Wir haben den sympathischen Osttiroler getroffen und ihm ein paar Fragen zu seiner Passion gestellt:

Seit wann betreibst du schon Speedriding/Speedgliding?

„Seit der Wintersaison 2005/2006.“

Was sind die besten Spots für dich zum Speedriding und Speedgliding?

„Eines der größten Abenteuer waren mehrere Erstbefliegungen in Afghanistan, unter anderem von den berühmten Buddha-Statuen in Bamiyan. Ein Highlight waren auch Speedflying Trips nach Kirgistan, Neuseeland und natürlich Frankreich. Trotzdem bietet unser schönes Tirol einige der schönsten Lines in den Alpen.“

Gibt es dazu extra ausgewiesene Routen oder suchst du dir deine Tracks selbst aus?

„Es gibt natürlich Hotspots, sehr viele davon in Frankreich. Ich suche mir aber sehr gerne neue Lines mit neuen Herausforderungen.“

Was reizt dich dabei am meisten?

„Speziell Speedflying kommt für mich dem Fliegen, wie man es sich erträumt, am nächsten. Komplett frei fliegen, in Bodennähe entlang der Geländekontur mit Barrel Rolls und Loopings  ist wie meditieren.“

Hattest du jemals Angst?

„Angst ist einer der wichtigsten Indikatoren, um das Risiko zu minimieren. Angst zeigt mir, dass etwas nicht stimmt.“

Welche Ausbildungen hast du generell im Flugsport absolviert – wie heißen diese?

„Ich habe 1999 mit dem Gleitschirmfliegen begonnen und habe den Sport von Anfang an gleich sehr intensiv betrieben.  Neben konsequentem  Training und der Absolvierung aller Ausbildungsstufen habe ich dann die Gleitschirm-Tandemlizenz gemacht und mich der Entwicklung von Speedschirmen und des Sports gewidmet.“

Wie lange dauert es, sich auf diese herausfordernden Sportarten vorzubereiten?

„Wie jede Sportart und speziell im extremen Flugsport ist Erfahrung, Training und das richtige Mindset überlebensnotwendig. Für Adrenalinjunkies und Menschen, die den Werdegang gerne abkürzen, ist dieser Sport nichts.“

Was ist die höchste Geschwindigkeit, die du jemals erreicht hast?

„Geschwindigkeiten um die 100 km/h sind normal, ich habe aber auch schon knappe 150 km/h gemessen.“

Das Interview mit dem osttiroler Extremsportler lässt keine Zweifel daran offen, dass das Fliegen trotz des hohen Risikos seine größte Leidenschaft bleiben wird. Das Hobby zum Beruf machen – das ist Daniel Kofler ohne Zweifel gelungen.

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Warme Hände in luftigen Höhen - AVIATOR.GTX

 

Ob in luftigen Höhen, beim Gleitschirmfliegen oder unterwegs am Berg, mit dem AVIATOR.GTX Handschuh bleiben die Hände rundum warm.

Die 60g leichten und robusten Lithium-Ionen-Akkus im Handschuh sorgen bei Bedarf für bis zu 10 Stunden Wärme. Die Akkus werden einfach per USB Ladegerät über Nacht aufgeladen.

Die ZANIER Heiztechnologie basiert auf hochentwickelten textilen Heizelementen und der einzigartigen Steuerungselektronik. Die Handschuhheizung ist einfach zu bedienen – mit nur einem Schalter auf dem Akku. Das LED-Lämpchen in Flammenform zeigt die gewählte Heizstufe an (gelb, orange, rot).

Das Modell punktet mit smartem Design, da auf Laschen und Klettverschlüsse verzichtet wurde, zudem kommen nur Top-Materialen zum Einsatz: feinstes Ziegenleder; 4-Wege-Stretch für mehr Komfort; feuchtigkeitsregulierendes BREATH-Futter; weiche, leichte und warme PrimaLoft®-Isolierung sowie GORE-TEX mit Gore warm technology für trockene Hände.