tr?id=790146684351692&ev=PageView&noscript=1 ZANIER Gloves - hochwertige Handschuhe und Accessoires für Outdoorsport - Outdoor Enthusiasten in Ausgangssperre

Outdoor Enthusiasten in Ausgangssperre

Wir waren neugierig, wie die Athleten des Zanier-Teams in dieser für uns alle sehr speziellen Zeit mit Social Distancing und der Ausganssperre umgehen und sich mental und physisch fit halten. Hier zeigen und erzählen uns einige der Profis, wie sie sich in der Zeit von Covid19 mental und physisch fit halten.

Flugsport Athlet Daniel Kofler blickt optimistisch in die Zukunft und verbringt Zeit mit seiner Familie, der Planung von Projekten und der Betreuung seiner Unternehmen

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Daniel Kofler

Daniel Kofler ist begeisterter Extremsportler aus Osttirol, wobei das Fliegen – Paragleiten, Speedriding und Speedflying – seine größte Leidenschaft ist. Hauptberuflich ist der 44-Jährige Chef zweier Firmen: ein Onlinestrategie- und ein Tandemflug-Unternehmen. Auch für Daniel verändert sich jetzt viel, er blickt der Situation aber positiv entgegen: „Ich sehe die Quarantäne ganz locker. Wir haben Glück mit einer Wohnung im Erdgeschoss mit schönem Garten und zwei kleine Lausbuben, mit denen garantiert keine Langeweile aufkommt. Mit der Ausgangssperre haben wir unsere Ernährung noch einmal mehr auf Nachhaltigkeit und Fokus auf Qualität umgestellt. Für die mentale Gesundheit sind Optimismus und die Hoffnung wichtig, dass es mit der Krise die Chance auf einen Neuanfang gibt und die Menschen den Wert von Entschleunigung und Naturverbundenheit wieder mehr zu schätzen wissen lernen. Für mich etwas sehr Wichtiges. Genau deshalb freue ich mich schon so auf das Fliegen mit dem Speed- und Gleitschirm. Spät am Abend, wenn alles ruhig ist, nutze ich die Zeit zum Träumen und für die Planung von neuen Speedflying- und Speedriding-Projekten. Körperliches Training bleibt im Moment auf der Strecke. Ich habe mir aber fest vorgenommen, mir in Zukunft mehr Zeit für ein ausgleichendes Workout zu nehmen. Die Kehrseite der aktuellen Situation sind die Sorgen um die Zukunft, die meine Selbstständigkeit mit sich bringt. Zumindest war ich die Arbeit vom Homeoffice aus schon gewohnt, trotzdem muss man sich wieder einmal komplett neu erfinden. Doch als Bergmensch weiß man: erst wenn man im Tal ist, kann man mit aller Motivation einen neuen Gipfel bezwingen! Aber vielleicht ist ja genau die Ausgangssperre für viele ein Grund mehr, später die Freiheit des Fliegens mit einem Gleitschirm-Tandemflug bei uns zu buchen.“

Matthias „Hauni“ Haunholder

Matthias „Hauni“ Haunholder ist leidenschaftlicher Freeskier und Familienvater. In verschiedenen Filmprojekten, wie „Daddies on Skies“ oder „Ski the North“, gibt er uns immer wieder Einblicke in sein Privatleben und seine Leidenschaft Freeskiing. Das „Dahoam bleiben“ ist also auch für Hauni eine enorme Umstellung: „Auch ich sitze als Tiroler mit meiner Familie in Quarantäne. Events und Filmproduktionen wurden auch bei mir verschoben, jedoch bin ich mit der Planung dieser momentan gut eingedeckt. Das anstehende Filmprojekt „Daddies on Skies 3“ wurde kurzerhand umgeplant. Wir drehen von Zuhause aus, inkl. persönlicher Einblicke in unseren Familienalltag in der aktuellen Krise. Wenn der Zeitpunkt kommt, werden die geplanten Touren nachgeholt. Dann wahrscheinlich emotionsgeladener, da wir die Berge momentan natürlich sehr vermissen. Ansonsten genieße ich die intensive Zeit in Quarantäne mit meiner Frau und unseren beiden Kindern sehr, wir überbrücken sie mit Humor. Ich betreibe viel Trockentraining und schau, dass ich fit bleibe und einem konditionellen Verlust in dieser Übergangszeit so gut es geht entgegenwirke. Auch will ich die Zeit nutzen, um mich mit meinem Equipment und mit der Weiterentwicklung von Produkten zu beschäftigen. Langeweile kommt bei uns also so schnell nicht auf. Die Vorfreude ist schon groß, mich wieder in meinem gewohnten Umfeld, unseren Bergen, bewegen zu können.“

Matthias "Hauni" Haunholder: Mit viel Humor verbringt Hauni die Zeit Zuhause und dreht parallel Szenen für seinen nächsten Movie "Daddies-on-Skis 3"

Mit intensiven Training und ebenfalls einer großen Portion Humor bewältigt Bike Rookie Gabriel Wibmer die Ausganssperre

 

 

Gabriel Wibmer

Der junge Biker Gabriel Wibmer ist aus der Downhill-Szene bereits jetzt schon nicht mehr weg zu denken. Auch bei Gabriel hat sich durch die Quarantäne und Ausgangssperren einiges geändert. Er nutzt die Zeit jedoch für intensives Training. Der sympathische Biker gibt uns in kurzen Clips einen unterhaltsamen Einblick in seinen #stayathome Alltag und seine ganz eigenen Trainingsmethoden für Zuhause:

Mit intensiven Training und ebenfalls einer großen Portion Humor bewältigt Bike Rookie Gabriel Wibmer die Ausganssperre

 

 

Veronika Serdült 

Veronika Serdült ist begeisterte Snowboarderin, Skifahrerin, Wakeboarderin und als Ski- und Snowboardlehrerin tätig. Normalerweise verbringt sie in dieser Jahreszeit vier bis neun Stunden täglich am Berg. Doch auch für die Outdoor Enthusiastin heißt es momentan zu Hause bleiben: „Ich arbeite am Laptop, recherchiere für Projekte, höre Podcasts, erledige Hausarbeit, koche ausgiebig und verlasse das Haus nur für kurze Outdoor-Aktivitäten. Im „normalen“ Leben dreht sich eigentlich alles um meine Leidenschaft: den Sport in unseren Bergen. Eine Joggingrunde und Workouts Zuhause sind für mich nur wenig Ersatz für Schneeschuhwanderungen, Cross-Country Skifahren oder Powderruns abseits der Piste. Mir fehlt auch der Luxus, mich mit Freunden zu treffen oder auszugehen. Wie ich diese gewonnene Zeit verbringe? Ich stecke aktuell viel Energie ins Kochen. Gesunde und ausgewogene Ernährung stärkt neben Spaziergängen und leichtem Joggen das Immunsystem und ist in dieser Zeit ganz besonders wichtig.

Ich weiß zu schätzen, dass in der aktuellen Krise – leider im Gegensatz zur Wirtschaft - die Auswirkungen auf die Umwelt positiv sind. Vor zwei Jahren habe ich mir den Oberschenkel gebrochen und musste auch lernen, mich eine Zeitlang zu schonen und nur wenig zu bewegen – in gewisser Weise herrschte für mich also auch damals Stillstand. Ich vergleiche meine Regenerationszeit von damals mit der aktuellen Umweltsituation: Die Welt hält still, sie braucht diese Erholung. Diese Betrachtungsweise hilft mir irgendwie, diese Krise etwas lockerer zu sehen.“

Die Outdoor Enthusiastin verbringt viel Zeit mit Kochen und lockeren Laufrunden in der nahen Umgebung

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