tr?id=790146684351692&ev=PageView&noscript=1 ZANIER Gloves - hochwertige Handschuhe und Accessoires für Outdoorsport - Speed-, Style- & Soul-Snowboarder Sigi Grabner

Speed-, Style- & Soul-Snowboarder Sigi Grabner

Speed-, Style- & Soul-Snowboarder Sigi Grabner – Zanier Legends Teil 1

Seit 1969 haben uns zahlreiche Persönlichkeiten und Athleten in der Entwicklung unserer Handschuhe begleitet. Wir wollen euch zumindest einige dieser Weggefährten, die unsere Passion für Outdoor und Bergsport und auch unseren hohen Anspruch an Produktentwicklung teilen, vorstellen, uns mit ihnen austauschen und auf gemeinsame Erlebnisse zurückblicken.

Speed, Style und Soul – mit diesen Attributen lässt sich Snowboard Legende Sigi Grabner sicher am besten beschreiben. Von 1995 bis 2014 war der charismatische Kärntner mit dem prägnanten langen Zopf unter dem Red Bull Helm in seiner Paradedisziplin Parallelslalom / Parellriesenslalom in der ISF und FIS erfolgreich: Weltmeister, Vizeweltmeister, Europameister, Lord of the Boards, Olympic Medallist, Soulman und Sportler des Jahres. Mit dem Profisport alleine gab sich Sigi Grabner jedoch nie zufrieden.

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Mit dem eigenen Kultboard zur Olympia-Medaille.  

Schon während seiner aktiven Karriere gründete er 2004 seine eigene Snowboard Kultmarke SG-Snowboards und holte sich auf dem von ihm entwickelten Race Board 2006 die Olympia Bronzemedaille in Turin. Als Unternehmer zeigt sich Sigi verantwortungsbewusst und nachhaltig - die Snowboards werden in Österreich und klimaneutral produziert. Zahlreiche Athleten vertrauen auf die Alpin-, Freeride-, Freecarve- und Big Mountain Snowboards von SG, und so ist Sigi sozusagen noch heute indirekt auf den Podesten im professionellen Snowboardsport präsent.

Mit dem Buch „Boarder zwischen den Welten“ verwirklichte sich Sigi auch schon als Autor, er drehte internationale Werbefilme und begeistert noch heute sportlich mit extremen Herausforderungen, radelte etwa gemeinsam mit Snowboard-Kollegen Roland Fischnaller und Freunden von Österreich bis Sotschi. Sigi lebt in Andorra und Lienz/Osttirol und ist noch immer viel auf Reisen. Seine Passion zum Sport, seine Routine und Erfolge, aber vor allem Sigis Authentizität und Geradlinigkeit machten ihn zur Respektperson im Snowboardzirkus und auch im Sportbusiness.

Sigis Mindset für vielfältige Projekte hat ihn auch mit Zanier Gloves zusammengeführt. Gemeinsam entwickelten wir mit Sigi Snowboardhandschuhe mit dem kultigen SG Logo, die beide Unternehmen über mehrere Saisonen ab der Kollektion 2007/2008 verkauften. Für Zanier war Sigi auch der Door-Opener für das langjährige Sponsoring des ÖSV Snowboard Teams. Wir haben Sigi in Lienz auf einen Plausch getroffen und uns upgedated.

Sigi, was waren die einprägsamsten Erlebnisse deiner Profikarriere?

Natürlich sind es die positiven Momente, die großen Erfolge, die bleiben. Dazu zählt sicher mein erster Weltcupsieg 1995 in Finnland, wo ich als Youngster zum ersten Mal die großen Namen besiegte. Das war der Kick-Off meiner Karriere und mein Start zum Red Bull Athlet. Der WM Heimtitel am Kreischberg war ein großer Meilenstein für mich persönlich. An diese Erfahrung denke ich noch heute mit Gänsehaut zurück. Und natürlich war die Olympia Bronzemedaille in Turin 2006 für mich aus mehreren Gründen emotional. Ich stand als Athlet und als Entwickler meiner eigenen Snowboardmarke am Podest.   

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Ein Einschnitt war aber sicher auch mein Wechsel vom ISF zur FIS im Sommer 2002. Eigentlich markiert dieser Wechsel genau die Mitte meiner Karriere. Der erste Teil war erfolgreich, der zweite Teil noch erfolgreicher. Die Ära der ISF war definitiv vorüber - ich wollte aber weiter snowboarden und Rennen fahren. Der WM Titel nach dem Wechsel zum ÖSV war dann die Bestätigung für eine Entscheidung, die mir nicht leicht fiel. Ich bin dankbar, dass ich beide Seiten, beide Verbände, erleben durfte. Interessant ist, dass in der Allgemeinheit die FIS Erfolge im Kopf bleiben. Mir bedeutet es viel, dass ich auch bei der ISF Erfolge hatte, da diese Zeit für meine Entwicklung und mein Verständnis für den Sport sehr wichtig war. Aktive Athleten von heute können sich diese Strukturen gar nicht mehr vorstellen und sehen den Sport deshalb mit anderen Augen: Wir waren bei der ISF selbst zuständig für Sponsorings. Damals war es Sache jedes einzelnen, wie er sich präsentiert, sein Training und seine Karriere plant. Das war eine gute Vorbereitung.  

Natürlich prägten mich auch negative Erlebnisse wie Verletzungen. Danach wieder an die Weltspitze zurückzukehren, gelingt nur mit Geduld und mentalem Fokus. Und Geduld ist nun mal nicht die Stärke von LeistungssportlernJ. Schließlich ist, selbst wenn man 100% fit ist, der Erfolg nicht garantiert. Mit einer Verletzung wird diese Chance noch geringer. In solchen Zeiten wächst man mental sehr.

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Wie war es, bewusst & selbstbestimmt den Schlussstrich unter deine Karriere zu ziehen?

Das Ende ist wichtig in allen Dingen, sagt ein Sprichwort. Bewusst aufzuhören und nicht, weil ich verletzt bin oder meine Leistung nicht mehr reicht, war sehr wichtig für mich. Ich hatte tatsächlich niemals einen Gedanken ans Aufhören verschwendet. In dem Moment, wo dieser Gedanke kam, war mir bewusst: Ich fahre noch eine Saison, dann ist Schluss. So konnte ich die Abschlusssaison mit Spaß und Lust erleben. Es machte mir den Kopf und den Weg für Zukunftspläne frei.

Eine Tür schließt sich, eine berufliche Herausforderung eröffnet sich.

Wie kam es zur Gründung deiner eigenen Snowboardmarke SG Snowboards?

Das ist eine interessante Geschichte, die zeigt, dass Rückschläge oft neue Chancen eröffnen. In der Saison 2003/2004 war die Situation mit meinem Material ziemlich angespannt. Ich war mit meinem Brett nicht wirklich zufrieden und wollte auf einen Schweizer Hersteller wechseln. Die Marke wollte mir ihre Boards allerdings nicht geben mit den Worten: „Wenn wir dir unsere Bretter geben, würden wir uns ins eigene Fleisch schneiden.“ So hab ich im Sommer 2004 begonnen, Snowboards zu entwickeln und meine eigenen Bretter zu bauen. Es war ziemlich viel zu der Zeit – ein Wechsel im Verband und die Entwicklung meines eigenen Snowboards. Schon ab der Saison 2004/2005 fuhr ich SG Snowboards, und 2006 mit meinem eigenen Brett auf das Olympia Podium in Turin. Diese Medaille bedeutet mir viel. Ich hab mich auf dieses Podium gekämpft -  als Fahrer plus Entwickler dieser Snowboard-Marke, die ich zwangsläufig gründen musste! Vor mir waren zwei Athleten mit den Schweizer Boards am Podest. Hätten mir die Schweizer damals ihr Brett verkauft, dann wären drei gleiche Boards am Podium gestanden, ich hätte SG Snowboards nicht gegründet. Dieses Erlebnis hat natürlich meine berufliche Karriere beeinflusst, rückblickend bin ich sehr froh darüber.

Wie sich ein Snowboard beim Carven anfühlen muss.

F: Erzähle uns bitte, wie wir uns die Produktentwicklung bei SG Snowboards heute vorstellen können.

Natürlich trägt jedes SG Snowboard meine Handschrift, aber ich versuche, immer offen für Neues und Impulse von außen zu sein. Die Raceboards entstehen mit viel Feedback der aktiven Fahrer und meiner eigenen Erfahrung. Ich weiß, wie sich ein Brett anfühlen und in welcher Situation wie verhalten muss. Ideen kommen oft beim Snowboarden selbst, es kam auch schon vor, dass ich auf einem Langstreckenflug ein neues Board konzipiert habe. Eine Feedbackrunde mit Kunden und Fahrern ist wichtig - nicht ausschließlich selbst zu planen, sondern Erfahrungen und Wünsche der Fahrer in die Produkte einfließen zu lassen. Unsere Produktion ist in Kärnten, ich bin häufig vor Ort und stark in den Produktionsprozess integriert.

Du bist Tausendsassa. Arbeitest du aktuell an weiteren Projekten neben SG Snowboards?

In den letzten 4 Jahren arbeitete ich am Snowboard Carving Event Red Bull Edge, das meine Idee war und von uns seit 2017 bereits im Montafon und Hakuba/Japan durchgeführt wurde. Bei diesem Event kann jeder teilnehmen, egal ob mit Soft- oder Hard-Boots. Es geht nicht um Style oder Geschwindigkeit, sondern wer den Carving Parcours technisch präzise absolviert. Mir geht es darum, die Begeisterung für das Carven in den Menschen zu wecken - ich will wieder mehr Carver auf den Pisten sehen. Am Ende jeder Saison organisieren wir auch ein Abschluss-Snowboard Camp, wo die SG-Profifahrer gemeinsam mit mir als Coaches auftreten. Dabei können snowboardinteressierte Leute, ca. 40/50 Personen, ihr Können verbessern. Also langweilig wird mir nie.

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Was inspiriert dich zu deinen Herausforderungen – im Business und im Sport?

Im Grunde ist es immer die Liebe zum Sport. Ich bin irrsinnig gern am Snowboard und möchte diese Leidenschaft weitergeben. Das Gefühl, einen Hang runter zu Carven, ist das Größte. Natürlich ist es auch inspirierend, wenn Rennfahrer, die ich begleite, Erfolg haben. Junge Menschen, die nichts lieber tun als ihr Snowboard zu WM oder Olympia Podiums zu führen, das ist wunderschön. Und natürlich werden so auch mehr SG Snowboards verkauft. So trag ich dazu bei, dass dieser Nischenanteil an Carving Snowboards wächst.

 

Mit dem Split-Board durch die Pyrenäen.

Welche große sportliche Herausforderung hast du dir auf jeden Fall noch vorgenommen?

Es gibt nicht dieses eine Projekt, auch wenn sich eine Tour entlang der Pyrenäen mit dem Split Board in den nächsten fünf Jahren mal ausgehen sollte. Aber ich wollte nie in Sport PensionJ, sondern fit bleiben. In den Bergen radeln, laufen, Touren machen und Ultra Trail Running - soviel als möglich neben meiner Arbeit. Was definitiv nicht zur Debatte steht ist ein ComebackJ.

Wie erlebst du die aktuelle Situation als Unternehmer, auch wenn die Produktion von SG Snowboards in Österreich liegt?

Global hängt alles zusammen, auch wir haben weltweite Zulieferer. Ein Snowboard ist ein komplexes Produkt mit vielen Komponenten. Die Produktion unserer Bindung etwa ist hier im Haus, und alle Komponenten kommen aus Österreich – bis auf ein kleines Teil aus Asien. Wir sind aber bereit, diese Saison und diese Situation zu bewältigen. Als Produzent hat man immer seine Herausforderungen, heuer sind es einfach mehr.

 

Fotocredit:

1. Sam-san/SG Snowboards (Isamo Kubo)

2. ewa/SG Snowboards

3. ewa/SG Snowboards

4. John Colvin/SG Snowboards

5. Die SG-Handschuhe im Katalog Zanier 2007/2008

Einige aktuelle Zanier Styles der Snowboard Profis und Enthusiasten:

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GAP.STX

Für actionreiche Tage im Fun-Park mit dem Snowboard. Der GAP.STX ist der ideale Handschuh für jeden Snowboarder. Geschützt wird das Handgelenk dank spezieller Stützen auf der Ober- und Innenhand. Eine wasserdichte SYMPATEX-Membrane hält die Finger angenehm trocken und warm. Die Handschuhe selbst sind aus robuster Mikrofaser angerfertigt. Die Innenhand wird durch einen PU Patch verstärkt.

GATE KILLER MITTEN 

Ein funktionaler Fäustling für jeden Sportler. Der GATE KILLER MITTEN sticht durch sein modernes Design und eine weiterentwickelte Technologie hervor. Robuste TPU Protektoren auf der Oberhand schützt den Sportler  beim Schneekontakt. Ideale Bewegungsfreiheit und maximaler Komfort für den Sportler ist durch die spezielle Konstruktion der Oberhand gegeben. Das moderne Design und die Top-Materialen machen den GATE KILLER MITTEN zum zuverlässigen Begleiter für jeden Tag. Zusätzlich verfügt der Handschuh über einen Finger-Innenhandschuh für verbesserte Taktilität. Robustes Ziegenleder und ein Amara Patch mit Silikondruck für den Grip auf der Innenhand. 

REVOLUTION.XSX

Fester Bestandteil der SPORT PRO–Kollektion ist der Klassiker REVOLUTION.XSX. Ein Modell das schon seit Jahren Freerider, Freestyler und Snowboardcrosser begeistert. Dieser hochfunktionelle und gleichzeitig stylische Handschuh wurde für die Saison 2019/20 neu designt und um einige coole Farbvarianten ergänzt. Das Obermaterial des REVOLUTION.XSX besteht aus 4-Wege-Stretch. Dadurch bietet er eine optimale Passform sowie ein weiches Tragegefühl. Die wasserdichte und umweltfreundliche SYMPATEX-Membran und die PrimaLoft®-Isolierung garantieren warme und trockene Hände. Die Z-GRIP Technologie sorgt für eine verbesserte Haptik, denn die Membran ist besonders fest mit Futter und Außenschicht verbunden.