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Vom Bergbauernbua zum Weltstar: Franz Klammer in Chasing the Line

Diesen Tag wird Franz Klammer – sowie eine ganze Nation – wohl nie vergessen: Den 5. Februar 1976. Der Tag, an dem sich der bodenständige Kärntner die Olympische Goldmedaille holte.

Back to the roots

Franz Klammer stand bereits in frühester Kindheit auf den Skiern – wie sollte es auch anders sein. Mit 14 Jahren begann Franz mit dem Rennsport und schaffte mit 17 Jahren den Sprung vom Kärntner Landeskader in den C-Kader des ÖSV. Ein Erfolg jagte den nächsten: Franz holte sich fünf Mal den Abfahrts-Weltcup und insgesamt 25 Weltcup Einzelsiege – gilt als bester Abfahrtsfahrer weltweit. Nicht umsonst war Klammer bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck der absolute Favorit. Der damals erst 22-jährige Abfahrtsläufer trägt die Hoffnung einer ganzen Nation auf seinen Schultern.

 

Chasing the Line

Die packende Story vom sympathischen Bergbauernbua zum bodenständigen Weltstar wurde nun auch verfilmt. Mit „Chasing the Line“ vom Austro-Erfolgsregisseur Andreas Schmied und Julian Waldner & Valerie Huber in den Hauptrollen wird der wohl spektakulärste Abfahrtslauf der Sportgeschichte bei den olympischen Winterspielen 1976 wieder zum Leben erweckt. Mitreißende Bilder und State of the Art-Skiaufnahmen zeigen den Zusehern was es heißt, beim wichtigsten Rennen in Franz Klammers Karriere dabei zu sein. Zanier Gloves lieferte die lässigen Retro-Handschuhe aus Leder exklusive für die Filmaufnahmen.

Die Premiere des Films fand im September 2021 am Zürich Film Festival statt, der Start in den österreichischen Kinos war im Oktober. Der ORF strahlte den Film erstmals am 05.02.2022 aus, am Tag genau 46 Jahre nach Klammers Sieg.

Julian Waldner als Franz Klammer in Chasing the Line. Foto: epo/Samsara/Christoph Thanhoffer
Julian Waldner als Franz Klammer in Chasing the Line. Foto: epo/Samsara/Christoph Thanhoffer
Julian Waldner als Franz Klammer in Chasing the Line. Foto: epo/Samsara/Christoph Thanhoffer
Julian Waldner als Franz Klammer in Chasing the Line. Foto: epo/Samsara/Christoph Thanhoffer

Was die heutigen Skirennläufer von denen in den 70ern unterscheidet? Wie Franz Klammer damals mit diesem enormen Druck umging und welche Botschaft der Film vermitteln soll? Wir haben Franz getroffen und ihn gefragt:

 

Du bist der erfolgreichste Abfahrtsfahrer aller Zeiten. Wie kommt es, dass du bis heute noch nicht geschlagen wurdest?

Irgendwann wird ein Athlet kommen und mich hier ablösen - die müssen sich halt anstrengen... ;-). Früher war Mut ein wesentlicher Faktor: Die Pisten waren kriminell - das heißt, dass derjenige, der sich getraut hat, auch schneller gefahren ist. Mittlerweile suchst du von oben bis unten überall Hundertstel. Es gibt heute keine Passagen mehr, wo du eine halbe Sekunde holen kannst, wie das bei uns der Fall war.“

 

Wie siehst du den Sport vor über 40 Jahren und heute? Was hat sich verändert, was ist die Konstante geblieben?

„Wie es den Athleten heute geht, weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, wie es uns damals ging. Grundsätzlich hat sich die Piste über die Jahre stark verändert. Heute handelt es sich um eine kompakte Kunstschnee Piste, damals war das nicht so. Die Veränderung der Piste brachte natürlich auch eine Weiterentwicklung der Skier mit sich. Wir haben damals zwar auch schon Carving-Skis getestet, das funktionierte aber nicht. Unsere Skischuhe waren damals weich, die sind jetzt „bockhart“, was sich natürlich auch auf die Oberschenkelmuskulatur ausgewirkt hat. Die Sicherheitsvorkehrungen waren früher ebenfalls bescheiden. Eigentlich ist kein Stein auf dem gleichen geblieben.“

 

Was sagst du selbst zum Film? Entspricht er der Realität?

„Das Grundgerüst des Films entspricht eindeutig den Tatsachen. Es ist und bleibt aber ein Spielfilm und handelt sich nicht um eine Doku - filmerisch ist es also natürlich etwas anders aufbereitet worden.“

Was geht dir durch den Kopf, wenn du den Film anschaust? Weckt er immer noch starke Emotionen bei dir?

„Ich finde, der Film ist gut gelungen: Schnittig, flott geschnitten, keine Leerläufe, gefällt mir jedes Mal wieder, wenn ich ihn sehe. Der Film ist eine wahre Zeitreise in die 70er - da passt wirklich alles drumherum: Von den Outfits bis hin zur Art, wie die Leute denken. Andreas & Elisabeth Schmidt haben da gut recherchiert. Auch den Titel „Chasing the Line“ finde ich super. Ich war ja immer auf der Suche nach der perfekten Linie - auf und neben der Piste - und ich habe sie gefunden.“

Zanier Handschuhe im 70er-Style für den Film
Zanier Handschuhe im 70er-Style für den Film "Chasing the Line"

Warst du bei den Dreharbeiten immer mit dabei?

„Nein. Am ersten Tag war ich dabei, wo wir die letzte Szene gedreht haben, und einmal in der Stadthalle Wien bei der Startnummern-Verlosung - sonst nicht. Bei den Dreharbeiten wurde ich nicht gebraucht - habe meinen Teil ja schon geleistet ;-).“

 

Zu dieser Zeit standst du sicher unter enormen Druck. Hattet ihr auch schon Mental-Coaches, um diesem Druck stand zu halten?

„Topleute brauchen keine mentale Unterstützung - die haben, was sie brauchen. Bei uns (Franz Klammer und Werner Grissmann) ist der sogenannte Mental-Coach verzweifelt. Den haben wir am zweiten Tag heimgeschickt. Wie soll mir einer sagen, der selbst keine Ahnung vom Skifahren hat, wie ich da hinunter fahren soll? Das habe ich nie ganz verstanden.“

 

Was sagt deine Frau Eva zum Film?

„Der Film gefällt ihr sehr gut! Sie sagt, es ist ein guter Spielfilm mit tatsächlichem Hintergrund. Es war mir wichtig, dass Eva der Film gefällt.“

 

Gab es einen Plan B oder stand für dich schon immer fest, Profiskifahrer zu werden?

„Nein, für mich gab es keinen Plan B. Ich wusste bereits mit 14 Jahren, dass ich Profiskifahrer werden will. Ich war mir zwar nicht sicher, was das genau werden wird, aber ich wusste, dass es mit Skifahren zu tun hat.“

 

Wird dir der Trubel um deine Person, der mittlerweile ja schon 45 Jahre anhält, manchmal zu viel?

Da gehört eben alles zusammen: Wenn man A sagt, muss man auch B sagen. Man muss mit der Presse und den Leuten umgehen können. Wenn es mir aber gerade nicht passt, bleibe ich einfach daheim. “

 

Welche Botschaft würdest du einem jungen Athleten heute mitgeben?

„Man sieht, dass alles möglich ist, wenn man seinen eigenen Weg geht. Man muss halt mehr arbeiten als die anderen, dann wird das was.“

Franz Klammer mit Werner Zanier
Franz Klammer mit Werner Zanier in den 80er Jahren

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