Die Luft wird langsam frischer, die Blätter färben sich bunter, die Wiesen verblassen ganz langsam und das Licht der Sonne erhält einen goldenen Filter. Der Herbst ist da und erinnert mit seiner Schönheit an die Vergänglichkeit der Zeit.

 

Wenn die Bäume ihre ersten Blätter fallen lassen und die kühleren Temperaturen die sportliche Betätigung nicht mehr so schweißtreibend machen, kommt der Genuss Wanderer auf Hochtouren.  Kein Wunder, ist der Herbst doch die schönste Zeit überhaupt für ausgedehnte Wander- und Bergtouren. Wir haben ein paar Gründe zusammengefasst, warum ihr euch keine herbstliche Wanderung in den Alpen entgehen lassen solltet.

 

  • Wandern mit Fernsicht

Die Aussicht von einem herbstlichen Gipfel ist ein Erlebnis der Superlative. Denn zu keiner Zeit ist die horizontale Sichtweite auf die Entfernung so groß und so klar wie zwischen September und November. Man sagt, die Berge „kommen näher“. Doch das ist ein schöner Irrglaube. Tatsächlich erscheinen die Hänge und Gipfel allein durch das herbstliche Farbenspiel zum Greifen nahe.

  • Das perfekte Trainingsprogramm

Wandern ist Ausdauersport. Durch die lange Belastung kommt das Herz-Kreislauf-System beim Wandern so richtig in Schwung. Koordination ist gerade beim Bergaufgehen gefragt. Doch auch das Bergabgehen hat es in sich. Das merkt der Wanderer oft erst tags danach, wenn die Oberschenkel so richtig brennen. Die herbstlichen Temperaturen kommen dem Sportler sehr entgegen. Es wandert sich wesentlich weniger schweißtreibend als im Hochsommer. Aber Achtung: in höheren Lagen kann es jetzt schon ziemlich kalt werden. Warme Kleidung und leichte Handschuhe wie der ENDURANCE schaffen Abhilfe.

  • Freie Bahn für die Seele

Wenn die Blätter bunt werden und sich der Wald in seinen schönsten Farben zeigt, ist die Natur am schönsten. Da fängt die Seele schon beim Aufstieg zu baumeln an. Der eigentliche Grund für dieses Seelenerlebnis sind allerdings die Endorphine, die während des Wanderns verstärkt ausgeschüttet werden. Sie erzeugen wahre Glücksmomente in uns.

  • Langschläfer-Wandern

Wer im Sommer eine Bergtour machen will, sollte ein früher Vogel sein, um der sengenden Hitze zu entgehen. Im Herbst kommen auch Langschläfer in den Genuss bei erträglichen Temperaturen die Gipfel zu erklimmen.

  • Herbstliche kulinarische Genüsse

Kaspress-Knödl, Kiachl, Kaiserschmarrn oder würziger Almkäse. Wer kann da wiederstehen? Gerade nach einem längeren Marsch gibt es nichts schöneres als auf der Almhütte einzukehren und seinen Hunger und Durst zu stillen. Frisch gekocht wird so ziemlich auf jeder Hütte, vorwiegend mit regionalen Produkten. Gerade im Herbst gibt es zudem auf vielen Hütten ein Törggele-Menü mit frischen gebratenen Kastanien.

Alles in allem ist der Herbst auf dem Berg also die schönste Jahreszeit überhaupt. Wir finden, er kann es mit einem Sommer in der Karibik locker aufnehmen und hat einen einfach unschlagbaren Erholungsfaktor.

Wer den Ruf „Auffi muass i!“ jetzt immer noch nicht hört, dem empfehlen wir ein Hörgerät.

 

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