Wenn Daniel Kofler am Berggipfel anlangt, ist er noch lange nicht am Ziel. Hier beginnt für den 43-jährigen Osttiroler erst die eigentliche Reise – der Flug mit seinem Gleitschirm. Ob über den Bergen Osttirols oder auf Gleitschirm-Hotspots rund um die Welt: den jahrtausendealten Traum vom Fliegen, lässt der passionierte Flugsportler beinah täglich aufs Neue wahr werden.

 

Schon früh zu Höherem berufen

Daniel Kofler in seinem Element: Luft.

Dass er hochhinaus wollte, wusste Daniel schon früh: „Schon als Kinder schweiften unsere Gedanken oft ab, wenn wir am Bauernhof die Feldarbeit verrichten halfen. Wir beobachteten die Segelflieger und träumten davon, wie es bloß wäre, einfach wie sie ins Tal zu fliegen oder mit dem Wind in die Höhe zu steigen.“ Im Alter von 24 Jahren wagte Daniel Kofler seinen ersten Gleitflug. Seither hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Als Profi  konzentriert er sich  auf Speedriding und Speedflying und ist Teil des Swing Speedflying Entwicklungsteams. Bei Gelegenheit bestreitet er den einen oder anderen Wettkampf, der Hauptfokus liegt jedoch klar im Bereich Aerial Film und Foto.  In Lienz leitet er sein eigenes Gleitschirm-Tandemflug-Unternehmen. Und auch privat unternimmt der passionierte Flugsportler Gleit- und Streckenflüge. Im Schutze seines Gleitschirms über ihn, fühlt sich Daniel sichtlich wohl. „Wenn ich den Schirm über mir komplett vergessen und frei fliegend mit den Bergkonturen spielen kann, dann ist das ein phantastisches und unübertreffliches Gefühl“, beschreibt Daniel Kofler seine Leidenschaft zum Gleitschirmfliegen.

 

Adrenalin als Warnhinweis

Traumhafte Kulisse: über den Lienzer Dolomiten.

Daniel weiß aus Erfahrung, dass der Sport seine Gefahren hat. Die Erfahrung bringt es auch mit sich, dass er die inneren Konditionen wie die augenblickliche mentale Einstellung und äußere Konditionen wie das Wetter sehr bewusst wahrzunehmen weiß; das ist für ihn die Grundvoraussetzung für den Sport.  „Gleitschirmfliegen und Speedflying sind zu einem großen Teil mentale Sportarten. Das bedeutet auch, dass der Sport meine volle Konzentration braucht. Wenn du einen Tag nicht so gut drauf bist, dann lass es lieber bleiben mit dem Fliegen.“ Der Nervenkitzel ist für Daniel auch heute noch immer dabei, schon allein durch die Vorfreude auf den angehenden Flug. Aber Adrenalin ist oft auch ein Zeichen für einen „close call“, wie Daniel es nennt – also ein Hinweis dafür, dass es knapp herging. „Adrenalin sollte daher erst nach einem gelungenen Flug einschießen und nicht währenddessen“, erklärt uns Daniel.

 

Gleitsport für Anfänger

Paragleiten ist ein sehr einfach zugänglicher und auch erschwinglicher Sport. Die meisten Anfänger scheuen sich vor allem vor der Höhe. Ein gewisser Respekt gehört aber durchaus dazu. Daniel meint, dass „jeder, der moderat Sport betreibt, mit dem Gleitschirmfliegen beginnen kann“. Der erste Schritt dazu ist meist ein Tandemflug mit einem ausgebildeten Piloten. Den kann man bei Flugschulen buchen. Für Fortgeschrittene und Profis ist die größte Herausforderung „den Mut mit der Vernunft in Balance zu halten“, erklärt uns Daniel.

 

Zanier AVIATOR.GTX: von Flugsportlern mitentwickelt

Bei der Entwicklung von Handschuhen arbeitet Zanier eng mit Profisportlern zusammen. Daniel Kofler gab für den AVIATOR.GTX wichtige Insights. Die Herausforderung an gutes Material beschreibt er so: „Kalte Hände können – nicht nur im Winter – sehr schmerzhaft sein und sich negativ auf die Flugsicherheit auswirken. Bei der recht statischen Position hält man die Bremsgriffe in Kopfhöhe. Dadurch kommt es zu einer schlechteren Durchblutung und die Hände werden schneller kalt. Beheizbare Handschuhe sind eine sehr gute Lösung für dieses Problem. Zudem müssen sie auch noch winddicht, besser noch wasserdicht, und atmungsaktiv sein. Trotz Heizung muss der Handschuh leicht und griffig sein. Denn der Handschuh muss bei Streckenflügen über 10 Stunden warmhalten. Zuverlässigkeit, ein geringes Gewicht und ein einfaches und doch funktionelles Design runden das Anforderungsprofil an den perfekten Flugsport-Handschuh ab. Diese fast schon eierlegende Wollmilchsau in ein Produkt zu packen ist die Herausforderung, die Zanier mit dem Aviator.GTX hervorragend gemeistert hat. Das Zanier-DEV-Team freut sich immer über Inputs von uns Sportlern und setzt diese hervorragend um. Die gemeinsame Zusammenarbeit ist eine große Freude.“

Interessiert? Hier geht’s zum Zanier Aviator.GTX  in unserem Online-Shop >>

 

Danke für das Interview und weiterhin guten Flug, Daniel!