Wenn Reinhold Scherer klettert, fühlt er sich frei. Der 52-Jährige meistert Erstbegehungen bis zum zehnten, dem höchsten, Schwierigkeitsgrad. (K)eine Sportart für Jedermann. Wer sich zuerst im sicheren Klettergarten probieren möchte, findet bei ZANIER die passenden Handschuhe.

Wenn Reinhold Scherer meterhoch über dem Abgrund hängt, schwingen bei ihm keine Ängste mit – sondern ein Freiheitsgefühl. „Es geht nur noch um das Klettern selbst“, erzählt der Profi. Der Extremkletterer meistert den höchsten Schwierigkeitsgrad, den zehnten!

Faszinationssport für Kreative

Reini war jahrzehntelang Nationalteamtrainer, heute ist er Geschäftsführer des Kletterzentrums Innsbruck. Der 52-Jährige ist fasziniert vom Klettern. Warum? Weil die Sportart viel Kreativität erfordert. Die Felswände sind nie gleich, die Suche nach der Linie ist jedes Mal anders. Die Stellen, an denen der Fels brüchig ist, sollte ein guter Kletterer sofort erkennen, ebenso die Sicherungspunkte. „Das Klettern im Alpinbereich erfordert viel Erfahrung, das ist ein ganz anderes Level, als das Sportklettern in der Halle“, so Reini. Anfängern rät er unbedingt zu einem Kletterkurs. Nach circa sechs Einheiten sind Begabte soweit, selbstständig klettern zu gehen.

Ausrüstung und Vorbereitung

Im Fachjargon sprechen Profis oft vom Sportklettern. Sie meinen damit das Bouldern und das Seilklettern. Der große Unterschied dabei: Bouldern ist eine Kletterform ohne Seil, bei der der Sportler maximal ein paar Meter über dem Boden klettert und notfalls aus geringer Distanz auf Matten stürzt. Magnesiumbeutel und geeignete Schuhe reichen aus. Das Seilklettern erfordert mehr Ausrüstung. „Seil, Gurt, ein Paar Expresskarabinier, ein Sicherungsgerät und einen Partner, der was kann“, lacht Reini.

Körperlich aktive Personen müssen sich nicht explizit auf das Klettern vorbereiten, wer mag kann leichtes Krafttraining und Kniebeugen machen. Um sein Level zu steigern, empfiehlt Reini zweimal wöchentliches Training, optimalerweise in der Halle. Kletterer ab dem achten oder neunten Schwierigkeitsgrad dürfen ruhig dreimal trainieren. Wer sich fit genug und sicher fühlt, kann draußen am Felsen klettern.

Klettersteig für Einsteiger

Klettern ist vor allem eines: Kopfsache! Wem das Klettern noch nicht so recht geheuer ist, kann sich im Klettergarten oder auf einem Klettersteig herantasten. Die größten Unterschiede hierzu sind die vielen vorangebrachten Tritte, die durchgehende Seilversicherung und der meist sichere, bodenfeste Stand. So kommt beim Aufwärtsgehen am schmalen, abschüssigen Pfad nicht gleich das Gefühl von in der Luft hängen auf.

Zum Klettersteiggehen sind spezielle Handschuhe nötig, die innenseitig verstärkt sind, um einen besseren Griff am dicken Drahtseil zu haben und die Hände vor Schürfwunden zu schützen. ZANIER hat dafür eigens den Roten Turm entwickelt. Das Qualitätsprodukt besteht aus einem speziellen 4-Wege-Stretch-Material für optimale Passform und Geschmeidigkeit. Dieses ZA FLEX Material ist besonders komfortabel und elastisch und passt sich beim Greifen perfekt seiner Umgebung an. Für felsenfeste Sicherheit am Berg!

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