Gerade im Frühling ist es wichtig, die Fitness des eigenen Körpers wieder auf Hochtouren zu bringen. Unsere Redaktion hat sich bei einem informiert, der es weiß: Marian Staller ist 39 Jahre alt und seit vielen Jahren Mitglied im ZANIER Athleten-Team. Mit uns spricht Marian über seine große Leidenschaft zum Sport und gibt Tipps für den Konditionsaufbau.

©Marian Staller, Facebook

Redaktion: „Marian, du bist ein Ausnahmesportler, hattest in den letzten Jahren tolle Wettkampferfolge und es ist kein Ende in Sicht. Was sind die Sportarten, die du am Liebsten betreibst?  

Marian: „Oh, das sind einige. Um mich so richtig auszupowern mag ich Radfahren besonders gerne. Ich fahre viel mit dem Rennrad aber auch mit dem Mountainbike. Rennrad-Fahren und Mountainbiken sind aber nicht vergleichbar, denn sie beanspruchen den Körper in ganz unterschiedlicher Weise.  Natürlich laufe ich auch viel und gerne. Auch da versuche ich möglichst vielseitig zu sein und wechsle zwischen Straßenläufen und Trails. Sport in der freien Natur ist mir besonders wichtig. Bergsteigen, Skibergsteigen, Klettern, das sind Sportarten, die mir neben der körperlichen Beanspruchung auch neue Energien bringen. Sport in der Natur ist für mich ein einzigartiges Erlebnis. Daneben mache ich aber auch sehr gezieltes Krafttraining und Cardiotraining im Fitnessstudio. Neben Ausdauertraining ist der Kraftaufbau wesentlich für den Wettkampf.

Zu meinen größten Erfolgen zählen der Sieg beim Koasamarsch (Trailrunning) und auch den Prostalmberglauf habe ich gewonnen. Da ich die Abwechslung sehr mag bin ich besonders stolz auf den 2. Platz bei der Keltentrophy, einem Mix aus Trailrunning und Skibergsteigen, und dem Halltalexpress (Biken und Laufen). Zu den härtesten Bewerben zählt das Skitourenrennen Mountain Attack bei der ich in  2 Stunden und 56 Minuten über 3000 Höhenmeter bei 5 Aufstiegen und Abfahrten zurückgelegt habe.”

Redaktion: Was macht dich zu einem guten Sportler?

Marian: „Um vorne dabei zu sein braucht ein Sportler vor allem Talent für die jeweilige Sportart. Ohne dem nötigen Talent führt auch das härteste Training nicht zum gewünschten Erfolg.  Daneben sind körperliche Merkmale sehr wichtig und die sind bei jeder Sportart anders. Läufer mit geringer Körpergröße und einem hohen Lungenvolumen haben etwa die besten Voraussetzungen als Bergläufer. Solche Faktoren lassen sich bei einem Erwachsenen nicht mehr verändern. Neben Talent und Voraussetzungen gibt es aber noch etwas ganz Wesentliches, nämlich die Leidenschaft für den Sport.  Jeder Sportler muss bereit sein, Verzichte auf sich zu nehmen und die Begeisterung für seinen Sport zu leben. Die Leidenschaft birgt aber auch Gefahren mit sich. Besonders dann, wenn aus Leidenschaft Sucht wird.“

©Marian Staller, Facebook

Redaktion: Marian, Welche Tipps hast du für den Konditionsaufbau im Frühling?

 Marian: „Das wichtigste ist die Konsequenz beim Training. Um die eigene Kondition optimal aufzubauen sollten mehrere wöchentliche Trainingseinheiten eingebaut werden. Die Einheiten sollten lang und locker sein. So baut der Körper einerseits Grundkondition und andererseits Ausdauer auf. Wenn jemand nicht besonders viel Zeit zur Verfügung hat erreicht man mit Intervallen in sehr kurzer Zeit auch sehr viel. Optimal ist es, das Ausdauertraining durch kurzes Intervalltraining zu ergänzen. Neben Ausdauertraining können gezielte Kraftübungen eingebaut werden.  Planks sind meine Lieblingsübungen, wenn sie können mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt werden, sind eine wunderbare Stabilisationsübung und stärken Arme, Bauch, Rücken und Sitzmuskulatur gleichzeitig. Außerdem kann man Planks immer und überall machen. “

Redaktion: Wann ist die geeignete Uhrzeit zum Trainieren? Man hört dazu sehr viel Widersprüchliches.  

Marian: „Stimmt. Der Körper hat seinen eigenen Biorhythmus. Leider ist es vielen Menschen heute nicht möglich, auf seinen eigenen Körper zu hören und den Sport optimal in den Tag einzubauen. Das Stresshormon Cortisol sorgt dafür, dass wir uns in der Früh am besten konzentrieren können und fit sind. Das lässt mit der Tageszeit nach. Die meisten Menschen erreichen ihre Topform zwischen 16 und 19 Uhr.

Ich persönlich trainiere am liebsten in der Früh, da fühle ich mich voller Energie.“

Redaktion: Was muss man bei der Wahl der Laufbekleidung und Ausrüstung beachten?

Marian: „Sportkleidung muss angenehm zu tragen sein und schnell trocknen. Denn trockene Kleidung hält wärmer. Da nützen oft die dicksten Schichten nichts, wenn sie nass sind. Da ich gerne am Morgen trainiere oder auch in Höhenlagen gehört für mich auch ein geeigneter Handschuh zur Laufausrüstung dazu. Mit kalten Fingern vergeht der Spaß beim vor und nach dem Training sehr schnell. Ein richtig guter Trainingshandschuh für den Sommer ist dünn und atmungsaktiv.”

 

ZANIER Outdoor-Handschuh PACE

Redaktion: Warum vertraust du auf Zanier?

Marian: „Viele der weltbesten Athleten tragen Zanier. Außerdem weiß ich einfach, dass auf Qualität aus Tirol Verlass ist. Mein absoluter Favorit sind die GLOCKNER.TW Fäustlinge. Sie haben mich schon einige Male bei Hochtouren vor Erfrierungen an den Finger bewahrt. Beim Trailrunning im Frühjahr und Herbst bevorzuge ich dünne Handschuhe mit TOUCH Funktion wie den PACE oder den ENDURANCE.”

Redaktion: Welchen Ausgleich hast du zu deinem Sport?

Marian: „Meine Familie ist mein absoluter Ausgleich. Aber ich muss zugeben, dass ich auch mit meinen 3 Kindern am liebsten Outdoor und sportlich unterwegs bin.“

Redaktion: Vielen Dank für das Interview.