Millionen von Menschen suchen jedes Jahr die Freiheit im Wintersport – die große Mehrheit davon ist auf sorgsam präparierten Pisten unterwegs. Für eine kleine Gruppe geübter Freerider aber fängt der Kick dort an, wo er für andere aufhört: im unpräparierten Gelände. Die Zanier Athleten Alex Huber (Ski) und Andy Zweibrot (Snowboard) sind solche Abenteurer.  Was sie am Freeriden reizt und wie sie mit den Gefahren umgehen, erzählen uns die beiden Sportler im Interview.

 

Freie Fahrt voraus

Freeriden gibt es schon so lange wie es den Ski gibt. Früher hieß es noch Tiefschneefahren. Ein besonderes Freiheitsgefühl, war von Anfang an eng mit dem Sport verbunden. Alex beschreibt, es geht auch darum „Die Natur ein bisschen zu beherrschen und die Limits auszuloten.“ Und Andy ergänzt: „Beim Freeriden, kann ich mich komplett erholen, weil ich mit dem Berg und der Ruhe allein bin.“ Bei optimaler Schneekonsistenz ist es möglich, den ganzen Hang förmlich hinunterzuschweben. „Wenn du das einmal hast, bist du süchtig. Du fährst runter und willst am liebsten wieder oben sein.“

Alex Huber und Andy Zweibrot im Interview.

 

Die besten Gebiete liegen vor der Türe

Wer solche Flow-Momente genießen will, muss nicht weit reisen. Alex erklärt: „Schnee ist eine sich bewegende Masse, die nie gleichbleibt.“ Der Hausberg ist deshalb oft genauso cool und interessant wie ein exotisches Ziel im hochalpinen Gelände. So liegen auch die Lieblingsberge der beiden direkt vor der Haustüre. Für Andy ist es „der Mölltaler Gletscher, weil ich den ganzen Tag eigene Lines fahren kann und jedes Jahr etwas Neues entdecke“. Für Alex ist es „der Rosskofel im Skigebiet Nassfeld – er ist leicht erreichbar und bietet alles – von einfachen bis zu extrem schwierigen Passagen in jeder Hangexposition.“

 

Zwischen Genuss und Gefahr

Die meisten Freerider suchen die Freiheit und nicht die Gefahr. Dass es einige Risiken gibt, ist aber jedem Rider bewusst. Vorbereitung und Selbsteinschätzung sind umso wichtiger. Alex berichtet: „Vor jeder Fahrt schaut man sich den Berg genau an und evaluiert die Lines. Man wägt Hang und Hanglage ab und entscheidet sorgfältig, was der richtige Weg ist. Ohne Linecheck und Safetyspots wäre es absolut lebensgefährlich.“

Andy Zweibrot brettert durchs Gelände.

Profundes Wissen über Schnee und Lawinengefahr sind so unverzichtbar wie die Orientierung im Gelände. Andy erläutert: „Du brauchst nur einmal falsch abzubiegen und es kann fatal enden. Zum Beispiel wenn du plötzlich über dem Abgrund einer Felswand rauskommst.“ Eine weitere Gefahr für Freerider sind sogenannte Sharks – Felsbrocken, die unter einer dünnen Schneeschicht lauern.  „Von oben sieht der Hang vielleicht aus wie gezuckert, aber der Schein kann trügerisch sein.“ Ein großer Faktor ist außerdem die Selbsteinschätzung. Alex und Andy sind sich einig: „Man muss da draußen niemandem etwas beweisen, sondern wissen, was man kann und was nicht. Sobald du dich von jemandem pushen lässt, kommst du in einen Bereich, den man nicht mehr kontrollieren kann.“

 

Zarte Anfänge, steile Karrieren

Wie kommt man eigentlich zum Freeriden? Für Andy eine ganz natürliche Entwicklung. Er wuchs auf einem Bergbauernhof auf: „Da hat es nur Gelände gegeben, meine Piste war der Hang hinter dem Hof.“ Bei Alex war es ähnlich „Wir hatten damals einfach wenig Liftpisten und direkt daneben jede Menge unberührte Offpiste, die wir dann für uns entdeckten.“ Heute fährt Andy viele 4 Sterne Qualifier der Freeride World Tour. Die bis dato steilste Strecke war für ihn „der Hangerer in Obergurgl“. Worauf Alex lachend anmerkt „Meine steilste Strecke? Freier Fall“. Steiler geht’s nicht.

Andy Zweibrot lebt in Kärnten und bereist die Welt mit seinem Snowboard. Er bereitet sich auf eine aktive Wettkampfsaison 2019 vor. Die Freeride World Qualifiers starten Ende Dezember. Alex Huber arbeitet in Nassfeld an seiner Firma Heliski und als Eigentümer einer Skischule. Die beiden haben viel zu tun, aber jede freie Minute ziehen sie frische Spuren abseits der Lifte.

 

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Erfahrene Profis wie Andy und Alex wissen: Kleinigkeiten machen den Unterschied. Kleinigkeiten wie eine Außenschicht aus einem speziellen 4-Wege-Stretch-Material für ideale Passform und Griffigkeit. Kleinigkeiten wie die wasserdichte ZA TEX-Membran und PrimaLoft®-Isolierung für warme Hände. Auch Kleinigkeiten wie die ZGrip Technologie helfen beim Freeriden und Freestylen mit Haptik und Langlebigkeit. Diese Kleinigkeiten und noch viele mehr, sind im REVOLUTION XZX verarbeitet und machen für das alpine Erlebnis mehr als einen kleinen Unterschied.

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Danke für das Interview Alex und Andy, und weiterhin gutes Shredden!